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15.03.2011 WC Spindleruv Mlyn

Zuerst der Einfädler nach guter Zwischenzeit und dann die Info um lediglich 1 WC-Punkt aus den Top 30 gefallen zu sein war im ersten Moment ein Schlag ins Gesicht.

Schon früh lernt ein Sportler mit Niederlagen umzugehen, denn nach jedem Erfolg fängt man wieder bei Null an.

Beim letzten Weltcup Slalom in Spindleruv Mlyn hatte ich das realistische Ziel mich für das Finale der Top 25 zu qualifizieren, für welches mir noch 5 Punkte fehlten. Um als 29. der Rangliste noch aus den Top 30 zu fallen, hatte ich mit 20 Punkten Vorsprung ein relativ grosses Polster.

Ich griff das Rennen deshalb top-motiviert an und nach der Zwischenzeit war eine Klassierung unter den Top 10 zum Greifen nahe. Doch dann im letzten Drittel der Einfädler. Aus war das Rennen, es blieben nur noch anerkennende "Schulterklopfer" der Konkurrenz "I saw you, so bad...you skied very very good".

Der grössere Schock war aber noch um einen lausigen WC-Punkt aus den Top 30 zu fallen.

Der Plan war nun klar. Auf zu den FIS-Rennen und Punkte sammeln, damit ich zu Beginn der nächsten Saison nicht allzu weit hinter der Top Gruppe Starten muss. Zum Glück konnte ich gleich zwei Tage später einen weiteren Sieg einfahren.

Für alle die den WC SL gespannt verfolgt haben und wer weiss vielleicht den Fernseher am liebsten aus dem Fenster geworfen hätten, kann ich sagen...schont eure Nerven im Sommer, der Krimi geht weiter, wer weiss, vielleicht mit Happy End ;-)))

Liebe Grüsse Marina


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